Lichtbilder von Fahrscheinwerfern

Lichtbilder von Fahrscheinwerfern

Das Lichtbild eines Fahrscheinwerfers beschreibt, wie dessen Licht vor dem Fahrzeug verteilt wird. Die Lichtverteilung ist dabei auf die jeweilige Lichtfunktion abgestimmt.

Bei Fahrscheinwerfern für den Straßenverkehr kann das Licht nicht beliebig verteilt werden. Es soll dem Fahrer eine ausreichende Sicht ermöglichen und gleichzeitig die Blendung anderer Verkehrsteilnehmer begrenzen.

Abblendlicht

Das Abblendlicht leuchtet die Fahrbahn vor dem Fahrzeug aus. Seine Lichtverteilung besitzt eine definierte Hell-Dunkel-Grenze. Sie begrenzt insbesondere die Lichtabgabe in Richtung entgegenkommender Verkehrsteilnehmer.

Bei asymmetrischem Abblendlicht wird die dem Fahrbahnrand zugewandte Seite zusätzlich ausgeleuchtet. Deshalb muss unter anderem zwischen Scheinwerfern für Rechts- und Linksverkehr unterschieden werden.

Schematische Darstellung des Abblendlichts

Fernlicht

Das Fernlicht dient der weitreichenden Ausleuchtung des vorausliegenden Verkehrsraums. Im Gegensatz zum Abblendlicht besitzt es keine vergleichbare Hell-Dunkel-Grenze zur Begrenzung der Blendung entgegenkommender Verkehrsteilnehmer.

Fernlicht darf deshalb nur verwendet werden, wenn andere Verkehrsteilnehmer dadurch nicht geblendet werden.

Schematische Darstellung des Fernlichts

Pencil Beam

Eine besonders stark gebündelte Lichtverteilung kann als Pencil-Beam ausgeführt sein. Dabei wird das Licht auf einen vergleichsweise engen Bereich konzentriert. Dadurch kann eine hohe Lichtstärke in der Hauptabstrahlrichtung und eine große Reichweite erreicht werden.

Schematische Darstellung des Pencil-Beams

Nebellicht

Das Nebellicht dient der Ausleuchtung der Fahrbahn bei schlechten Sichtverhältnissen. Die Lichtverteilung eines Nebelscheinwerfers ist breit und nach oben deutlich begrenzt. Damit unterscheidet sich das Lichtbild sowohl vom Abblendlicht als auch vom Fernlicht.

Schematische Darstellung des Nebellichts

Gesetzliche Anforderungen an Lichtbilder

Die Lichtverteilung von Fahrscheinwerfern für den Straßenverkehr unterliegt definierten photometrischen Anforderungen. Dabei werden unter anderem Lichtstärken an festgelegten Messpunkten und in bestimmten Bereichen sowie Eigenschaften der Hell-Dunkel-Grenze geprüft.

Für Scheinwerfer mit Abblend- und Fernlicht sowie für vordere Nebelscheinwerfer enthält insbesondere die UN-Regelung Nr. 149 entsprechende Anforderungen. Davon zu unterscheiden sind die Vorschriften für den Anbau und die Schaltung der Beleuchtungseinrichtungen am Fahrzeug. Diese werden unter anderem durch die UN-Regelung Nr. 48 geregelt.

Die Photometrie stellt die Messgrößen und Verfahren bereit, mit denen sich Lichtverteilungen objektiv beschreiben und beurteilen lassen.on seiner Lichtleistung ab, sondern vor allem von der vorgesehenen Anwendung und der benötigten Lichtverteilung.

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